P.IN.E.A steht für Photography, Intermedia Et Al. Als Inspiration für den Namen diente das Scheitelauge ursprünglicher Wirbeltiere (engl: pineal eye), ein zentral sitzendes, drittes Auge auf dem Scheitelbein des Schädels, das fotorezeptive Eigenschaften besitzt. Wie ein gewöhnliches, paariges Auge besteht das Scheitelauge aus Linse, Netzhaut und Sehnerv, eine Iris fehlt jedoch. In dieser Form fungiert es auch als eine Art Kompass zur Navigation.
Mit diesem „dritten Auge“ ausgestattet wollen wir eine Orientierung im Kosmos apparativer Bilder bieten und neue Sichtweisen auf das fotografische Medium eröffnen. Ein wesentliches Anliegen von P.IN.E.A ist dabei die Verzahnung des Digitalen mit dem Analogen, um den verschiedenen Aggregatzuständen der Fotografie bestmöglich gerecht zu werden. Deswegen erscheint P.IN.E.A Periodical sowohl fortlaufend online als auch ab 2026 halbjährlich im Print.
In einer Welt, in der sich der Umgang mit Bildern radikal ändert, verschreibt sich P.IN.E.A insbesondere der Analyse postfotografischer Praktiken. Denn gerade im Zeitalter automatischer Bildgenerierung und entmaterialisiertem Konsum visueller Inhalte muss die Wahrhaftigkeit und Lesbarkeit von apparativen Bildern neu verhandelt werden.
- Nela EggenbergerGründungsherausgeberinnela@pinea-periodical.com
- Pia DraskovitsGründungsherausgeberinpia@pinea-periodical.com
- office@pinea-periodical.com
Fotografie im Diskurs
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